Sonntag, 2. Juni 2013

Eine Woche 6er ...


Noch 270 Tage bis zum Ende des Projektes




Der dreizehnte Post ist Nina gewidmet, die nach sieben Tagen 6ern nicht bemerkt hatte, dass ich immer dieselben Kleidungsstücke getragen habe.











Eine Woche mit nur sieben ausgewählten Kleidungsstücken ist schnell vorüber gegangen.

Ich hatte mir sieben Lieblingskleidungsstücke: einen Rock, ein Kleid, eine Jeans, zwei Shirts, einen Pulli und einen Jerseyblazer ausgewählt, um von Samstag bis Samstag – eine Woche lang – meine Garderobe vielseitig zu nutzen. Erlaubt waren Accessoires aller Art, Unterwäsche und Strümpfe in beliebiger Menge, aber sonst bitte nur diese ausgewählten Kleidungsstücke.



Das schwarze Shirt stellte sich schnell als Lieblingskleidungsstück heraus und musste häufig abends gewaschen werden, damit es am übernächsten Tag wieder zu Verfügung stand – dass ich saubere Kleidung liebe, war mir schon bewusst, aber wie wichtig ein frisch gewaschenes Kleidungsstück ist, das nicht nach Essenkochen riecht, wurde mir extrem bewusst, weil ich nur zwei Shirts zu Verfügung hatte. Das auffälligere gestreifte passte oft nicht mit den Proportionen der anderen Kleidungsstücke zusammen, so dass es nicht immer eine echte Alternative war.



Der Jerseyblazer entpuppte sich als Zauberjacke, die im Nu aus schwarzem T-Shirt und Jeans ein Ausgehoutfit zaubert, und in Kombination mit dem Kleid toll wirkte, aber ansonsten zu nicht viel taugt: zum Frühstück übergeworfen, um gegen die morgendliche Kühle zu schützen wirkt sie doch recht deplaziert und mittags zum Marmeladekochen ist sie auch nicht richtig.



Einzig der Pullover entpuppte sich als unentbehrliches Kleidungsstück: immer da, immer warm, immer passend – zum Glück hatte ich ihn als siebtes Kleidungsstück zu den 6ern dazugenommen. Ohne ihn wäre ich in diesen kalten Maitagen erfroren.


Kleidungsstücke, die für eine Woche herausgesucht werden, sind also nicht immer optimal den Witterungsverhältnissen angepasst, auch kann man mit dieser Vorausplanung nicht immer die persönliche Stimmung oder das Wetter wieder spiegeln. Für die kommende Woche habe ich wieder gedeckte Kleidung ausgewählt und frage mich heute, an diesem sonnigen Sonntag, ob ich die rechte Wahl getroffen habe. Aber das macht das Ganze auch spannend und führt zu Improvisationen, wie man sie sonst nur aus dem Urlaub kennt. Hier aber gibt es einen entscheidenden Vorteil: es ist ein Heimspiel und somit sind Schuhe, Strümpfe, Tücher und Gürtel reichlich vorhanden, um die Garderobe zu verändern.



                    Das sind die 6 plus 1 Kandidaten der zweiten Projektwoche  "6 Dinge oder weniger"

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